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PROVINZ

Judith HOPF
o.T., (Rabe) , 6-teilig
Keramik, Engobe, glasiert
30 x 45 cm
Edition: 10 + 3 EA
2.400,- €
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Judith Hopfs (* 1969 in Karlsruhe, lebt in Berlin, Professorin für Freie Kunst an der Frankfurter Städelschule, dOCUMENTA (13), 2012, Trägerin des Ruth-Baumgarte-Kunstpreises 2014) vielschichtige Arbeiten, Videos, Skulpturen und Keramiken befassen sich häufig mit dem digitalen Überfluss an Bild und Textmeldungen in unserer Gesellschaft. Dabei funktionieren sie auf vielen Ebenen und der Betrachter muss nicht lange nach Humor suchen. Ihre Edition o.T.(Rabe), ein 6-teiliges Kachelbild ist eine solche spielerische Assoziationskette. Erinnert sie uns doch an Bauklotzsetzkästen aus Kindertagen bei denen die Grundformen Kreis Quadrat, Viereck zum Einsatz kommen, ebenso wie an konkrete Kunst oder im speziellen, wegen der harmonischen Farbauswahl an die wunderbar dekorativen Arbeiten einer Sonia Delaunay. Daneben zeigt es das Bild eines schwarzen Rabens, der weise das Treiben aus der Vogelperspektive überblickt oder eventuell doch, so Judith Hopfs Kommentar, ein „Großer graublauer Vogel“ ist. Und zwar ganz im Sinne von Thomas Schamonis gleichnamigen Film von 1969 in dem es um die Entwicklung einer Maschine geht mit deren Hilfe man das Raum-Zeit-Kontinuum beeinflussen und so die Weltherrschaft erlangen kann.


Judith Hopf’s (*1969 in Karlsruhe, lives in Berlin, Professor at Städelschule Frankfurt, partcipant dOCUMENTA (13), 2012, awardee Ruth-Baumgarte-award 2014) multifacetted works, videos, sculptures and ceramics often deal with our society’s digital glut of images and text messages. Whereby they function on many levels and we viewers need not look far to find humor. Her edition, “Untitled (Rabe)”, is a picture on six tiles that is just such a playful chain of associations. It reminds us: of a box of building blocks from our childhood in which the basic forms of circle, square and triangle come into play, of concrete art or, specifically because of the harmonious choice of colors, of the marvelous decorative works of a Sonia Delaunay. And alongside of this the picture of a black raven who watches the goings-on from its bird’s eye view or perhaps, in Judith Hopf’s comment, is simply a “large gray-blue bird”. And indeed quite in the sense of Thomas Schamoni’s film of the same name from 1969, which was about developing a machine to help influence the space-time continuum so as to gain world domination.

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