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KATJA DAVAR A Willow of Course (I), 2015verkauft / sold

KATJA DAVAR 
A Willow of Course (I), 2015
verkauft / sold

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (I), 2015
    verkauft / sold

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (II), 2015
    2.500,-

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (III), 2015
    2.500,-

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (IV), 2015
    2.500,-

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    A Willow of Course (V), 2015
    2.500,-

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (VI), 2015
    2.500,-

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    A Willow of Course (VII), 2015
    2.500,-

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (VIII), 2015
    verkauft / sold

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (IX), 2015
    2.500,-

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    A Willow of Course (X), 2015
    2.500,-

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    A Willow of Course (XII), 2015
    2.500,-

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    KATJA DAVAR 
    A Willow of Course (XIII), 2015
    2.500,-

KATJA DAVAR
A Willow of Course, 2015
Aquarellstift und Monotypie auf Papier, 61 x 47,5 cm
Serie von 13 Unikaten
je € 2.500,- 

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Download Dossier KATJA DAVAR A Willow of Course (PDF 2,2 MB)

KATJA DAVAR
(geb. 1968 in London, lebt und arbeitet in Köln, seit 2012 Professorin für Zeichnung an der Hochschule Mainz)

Neben Projektionen, Animationen und Stickbildern, stellen Zeichnungen eine wesentliche Werkgruppe im Œuvre Katja Davars dar. Es sind komplexe Kompositionen, die mittels Blei- oder Tuschestift akribisch ausgeführt sind. Architekturen, Diagramme, Schaltkreise, Pflanzen, Linien, Kreise und Ornamente erscheinen häufig auf einem mit wenigen großzügigen Pinselstrichen malerisch angelegten Hintergrund, der alles in einer imaginären Landschaft verortet. Katja Davar nutzt das klassische Medium der Zeichnung und die Poesie der einfachen Linie, um sich gerade komplexen Themen unseres globalisierten Zeitalters, wie z.B. Kommunikation, Vernetzung oder Wirtschaftskreisläufen anzunähern. Unserem Streben nach wissenschaftlicher Durchdringung und Kategorisierung der Welt setzt sie damit einen künstlerischen Pol entgegen.

Die in ihrer aktuellen Serie „The Willow of Course“ dargestellten Baumdiagramme basieren, wenn auch sehr frei, auf der wissenschaftlichen Erfassung der 100-jährigen Geschichte globaler Schulden. Längst aber haben sie sich in unzähligen nicht mehr nachzuvollziehenden Verästelungen verselbstständigt und erinnern immer weniger an eine wirtschaftliche Genealogie, denn an Häuserschluchten oder abstrakte Felsformationen und Landschaften. Das vorherrschende Schwarzweiß in allen ihren Werken, sieht man einmal von den Stickbilderm ab, erscheint als anachronistisches Moment in Hinblick auf ihre aktuelle Themenauswahl und auf unsere von Farbe dominierte digitale Bilderwelt. Nur in wenigen Serien verlässt sie bewusst dieses Prinzip und verwendet wie hier als einzig farbiges Element Silber für die Hintergrundmonotypie - ein Edelmetall, das sinnbildlich für Währung und Wertigkeit steht.

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