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PROVINZ

Ausstellungsplakat, Kohle auf Papier

Ausstellungsplakat, Kohle auf Papier

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    Ausstellungsplakat, Kohle auf Papier

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    PRSC001 Streichholz, 2011 Buntstift auf MDF 40 x 34 cm

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    PRSC002 Fitzroys Wetterchen, 2011 Buntstift auf MDF 28,5 x 21 cm

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    PRSC003 Ohne Titel, 2011 Buntstift auf MDF 38 x 31 cm

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    PRSC004 Torf, 2012 Buntstift und Dispersionsfarbe auf MDF 34 x 44,5 cm

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    PRSC005 Planeten, 2011 Buntstift auf HDF 32,5 x 24 cm

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    PRSC006 Ohne Titel, 2011 Buntstift auf Holz 27,8 x 20,2 cm

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    PRSC007 Macchapuchhre, 2011 Buntstift und Dispersionsfarbe auf MDF 40 x 50 cm

  • 9

    PRSC008 Ohne Titel, 2010 Buntstift auf MDF 48,3 x 37 cm

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    PRSC009 Ohne Titel, 2011 Buntstift auf MDF 30 x 22 cm

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    PRSC010 Goodbye House Forever! 2009 Buntstift auf MDF 44 x 37,5 cm

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    PRSC011 Komplizen, 2012 Buntstift und Acrylfarbe auf MDF 25 x 19 cm

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    PRSC012 Die oberen Stockwerke, 2011 Buntstift und Dispersionsfarbe auf MDF 42 x 46 cm

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    PRSC013 Das offene Brett, 2011 Buntstift auf Holz 34 x 25 cm

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    PRSC014 zwei, vier, fünf, sechs, neunzehn, 2011 Buntstift, Dispersionsfarbe und Graphit auf MDF 30 x 25 cm

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    PRSC015 Ohne Titel, 2012 Buntstift und Dispersionsfarbe auf HDF 28,5 x 21 cm

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    PRSC017

    Donuts, 2012

    Video, DVD-R, PAL, Zusammenstellung

    aus 21 verschiedenen Kurzfilmen

    Edition: 3

    19:23 min

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    PRSC016

    Zeichenbuch, 2012

    Offsetdruck, fadengeheftet

    offene Edition

    256 Seiten, 26 x 18,1 cm

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    PRSC016

    Zeichenbuch, 2012

    Offsetdruck, fadengeheftet

    offene Edition

    256 Seiten, 26 x 18,1 cm

Ralph Schuster: Fünf Hanf Senf

9. Juni bis 14. Juli
Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 19 Uhr

 

Ralph Schuster (*1982) betreibt Malerei mit ungewöhnlichen Mitteln und in ungewohnten Formaten. Die kleinformatigen Bilder auf Holz oder MDF entstehen bevorzugt mit Buntstiften oder Bleistiften, Utensilien also, die man eher im Kinderzimmer vermutet als im Künstleratelier.

Schuster verwendet zwar zeichnerische Mittel, seine Bilder sind aber eher der Malerei zuzuordnen: Sie bestehen aus unzähligen Farbschichten, die kompakt oder lasierend übereinander gelegt sind und oft die Holzstruktur durchscheinen lassen. Im Arbeitsprozess schleift der Künstler die so entstandenen Farbschichten meist ab und gibt den Werken so Vielschichtigkeit und atmosphärische Dichte. Die bildräumliche Komplexität findet ihre Entsprechung in der echten, skulpturalen "Tiefe" und Materialität der Gemälde.

Die Sujets des Künstlers entstammen oft seiner eigenen Erinnerung. Alltägliche Szenen und einfache Gegenstände, klar strukturierte, mitunter archetypische Landschaften werden erinnert, wiederholt, auf visuelle Tauglichkeit gecheckt. Ralph Schuster nähert sich der Komplexität der Welt an, indem er Augenblicke des alltäglichen Lebens visualisiert und seine Wahrnehmung überprüft.

Ralph Schuster ist seit 2007 Mitglied der Malereiklasse von Walther Dahn, die schon Ausnahmekünstler wie Matti Braun, Gert und Uwe Tobias oder Friedrich Kunath hervorgebracht hat.


Walter Dahn über Ralph Schuster:

"Seine Malereien mit Buntstift auf Holz. (Was? Gibt’s das? Geht das?) Ja! Er macht es,
zeigt es vor, überzeugt. Aber Vorsicht: Hier ist weder schneller Überraschungseffekt noch sind vordergründige Surrealismen am Werk. Er malt uns ja keine, wie auch immer gearteten, Träume. Eher verschiebt er Gesehenes, Erinnertes, Erspürtes geschickt um ein Grad. (…) Schusters Arbeit ist für mich der Beleg einer fein durchdachten Homöopathie, die gleiches mit Gleichem »heilt«. Jeder verkackte Surrealismus wird durch kleine Einheiten eines anderen, spezifischen »Über- oder Unterrealismus« verdreht, wieder »ins Lot« gebracht. So entsteht das »labile Gleichgewicht« (siehe oben, etc. pp.)."
(in: Ralph Schuster: Peso, Revolver Verlag Berlin, 2012)

 

 

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